Die Zecke des Zaren ... ein ganz anderer Vampirroman

 

Die Geschichte

Wer hat Angst vor einer kleinen Zecke? Der kugelrunde, schrullige Zar Bullebartsch aus Bullonien ganz bestimmt. Denn der hat das unbekannte Tier plötzlich an seinem Popo kleben – und weiß nicht, wie er es wieder loswerden soll. Hat es ihm ein Spion des gemeinen Großzaren Petrusski an den Allerwertesten geheftet? Oder ist der bissige Störenfried ein kleiner Vampir? Ein Glück, dass der Zar zwei neugierige Kinder und einen guten Freund aus Transpalavien hat, der sich mit Blutsaugern bestens auskennt. Zumal es sich bei der Zecke des Zaren sogar um ein höchst teuflisches Tierchen handeln soll ... (Klappentext)

 

2012: Die Zecke kommt ins Kinderbuch!

"Die Zecke des Zaren" traut sich, einen fiesen, lästigen Parasiten zum Kinderbuchthema zu machen, die Zecke, der gemeine Holzbock. Entstanden ist eine heiter-skurrile Kindergeschichte, die Parodie und Parabel in einem ist: Hier werden der Vampir-Mythos, politische Großmannssüchte, die irrationale Angst vor dem Unbekannten, unbedarfte Einfalt und religiöser Aberglauben aufs Korn genommen, ohne mit dem moralischen Zeigefinger zu fuchteln. Die originelle Erzählung informiert außerdem ganz nebenbei über das ungeliebte, aber dennoch faszinierende Wesen Zecke. Eine kurzweilige Lektüre für Klein und Groß, pointiert mit witzig-messerscharfen Strichen von Roland Prillwitz.

 

Die Pressemitteilung des Angelika Lenz Verlags: „Die Zecke des Zaren“ sticht gegen Orthodoxie und politischen Größenwahn


Ein kleines, aber feines Kinderbuch nimmt die alte und wiedererwachte russische Liebe zwischen Politik und Religion (parodistisch) aufs Korn - und das mit Hilfe eines sehr unpopulären Tieres.

 

Die abstoßende und verhasste Zecke und dazu noch das für Kinder meist langweilige Thema Politik und Religion: Geht das in einem Kinderbuch zusammen? Die Erzählung „Die Zecke des Zaren“ von Gudrun Opladen beweist, dass das ganz prima funktioniert: Da ist auf der einen Seite der dicke und lustige Zar Bellissimus Bullebartsch aus dem kleinen Land Bullonien, der sich eine Zecke an seinem Allerwertesten einfängt. Auf der anderen Seite steht der übermächtige und fiese Großzar Iwan Petrusski aus Hussland, der dem kleinen Möchtegern-Zaren alles, aber nichts Gutes will.

Die Autorin schildert, wie sich aus dieser Konstellation im Verbund mit einem abergläubischen, orthodoxen Popen ein heiteres Verwirrspiel ergibt, in dem die den Zaren Bullebartsch krank machende Zecke zum angeblich teuflischen Werkzeug einer politischen Intrige wird. Nur dank der Zarenkinder und des befreundeten Wissenschaftlers Dr. van Pelsing aus Transpalavien kann das Tier als unschuldig erkannt und ein Krieg verhindert werden.

Mit den Mitteln der Parodie werden hier spielerisch Aberglaube, Orthodoxie und politischer Größenwahn aufs Korn genommen. Ein Schelm, der beim mächtigen Großzaren Iwan Petrusski den weiterhin amtierenden russischen Präsidenten Putin vermutet. Oder beim dicken Möchtegern-Zaren Bellissimus Bullenbartsch an bestimmte Witzfiguren ehemaliger Bruderländer denkt.

"Die Zecke des Zaren ... ein ganz anderer Vampirroman" ist aber nicht nur eine ungewöhnliche und kurzweilige Lektüre für Jung und Alt, sondern auch als Aufklärung über den echten, durchaus faszinierenden Blutsauger Zecke geeignet. Schützenhilfe hat die Autorin dabei von dem ehrenamtlichen schwedischen Zeckenforscher Werner Johansson bekommen, der die Erzählung aus fachlicher Sicht begleitet hat.

Die witzigen, durchgängig bunten Illustrationen von Roland Prillwitz ergänzen den Text auf treffende Art und Weise.

 

Produktinfo

Das Taschenbuch (ISBN 978-3943624021) ist Ende 2012 im freigeistig-humanistischen Angelika Lenz Verlag (Neu-Isenburg) zum Preis von 9,90€ erschienen neu erschienen, hat 87 Seiten und ist ist durchgängig bunt von Roland Prillwitz illustriert. Fachlich begleitet wurde das Buch von dem ehrenamtlichen schwedischen Zeckenforscher Werner Johansson. Empfohlen für kleine und große Leser von 6 bis 666 Jahren ;-)